Set mit 12 J.Rose-Karten
14,64€
Set mit 12 J.Rose-Karten
12 selbstklebende Karten, die die Essenz der J.Rose- und La7Vidas-Flaschen einfangen. Sie sind aus demselben handgefertigten Gips wie die Originaletiketten hergestellt. Jede Karte ist ein kleines Kunstwerk zum Sammeln und ein taktiles Erlebnis, das die Geschichte einer Leidenschaft für Gin durch Design erzählt. Perfekt, um jedes Accessoire zu personalisieren oder als Geschenk für Genießer – passend zu den Flaschen.
– Format: 5 x 7 cm
– Material: handgefertigter Gips mit Klebstoff
– Vielfalt: Mix aus exklusiven Designs von J. Rose und La7Vidas.
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Guido CREPAX
COD:Geboren 1933 in Mailand in einem Umfeld, in dem Kunst zum Alltag gehörte, wuchs Guido Crepax zwischen Musik und ästhetischer Sensibilität auf: Sein Vater war Solocellist an der Scala, und der Rhythmus des Klangs wurde für ihn zum Rhythmus der Seite. Diese Neigung zur Komposition verband sich mit der Strenge seines Architekturstudiums, das er 1958 abschloss und das ihn lehrte, nicht nur Räume, sondern auch grafische Seiten zu gestalten.
Bevor er sich dem Comic widmete, verfeinerte Crepax seinen eleganten Stil in der Werbegrafik, indem er Jazz-Schallplattenhüllen und Kampagnen für Marken wie Shell und Campari entwarf. Diese Erfahrungen bereiteten ihn darauf vor, eine moderne Ästhetik in seine bekanntesten Werke zu übertragen. 1965 ließ er Valentina Rosselli in der Zeitschrift Linus debütieren, zunächst als Nebenfigur. Doch schon bald wurde Valentina zur absoluten Protagonistin: eine „lebendige“ Frau mit Ausweis, einem Beruf als Fotografin und einer komplexen Psyche. Kein Archetyp, sondern eine Figur, die gemeinsam mit ihrem Schöpfer altert und sich mit Unabhängigkeit und Intensität durch die italienische Gesellschaft der 1960er- und 1970er-Jahre bewegt. Valentina zu erschaffen bedeutete, Tabus zu brechen, weibliche Emanzipation zu erforschen und Erotik in eine intellektuelle Untersuchung zu verwandeln.
Crepax revolutionierte auch die Sprache des Comics, indem er das traditionelle Raster überwand. Seine Erzählweise nahm filmische Rhythmen an und zerlegte die Handlung in kleinste Details — eine Spiegelung in einer Brille, eine Geste, ein Atemzug — wodurch sich die Wahrnehmung der Zeit ausdehnt. So verschmilzt Valentinas Alltag mit einer traumhaften Dimension und macht den Leser zum Teil ihrer Fragilität und ihrer Visionen. Durch sie verbindet Crepax Mode, Literatur und Psychoanalyse zu einer Gesamtkunstform, die die Unruhe einer sich wandelnden Gesellschaft einfängt.
Crepax bleibt ein Architekt des Begehrens, der die Ästhetik des 20. Jahrhunderts in eine zeitlose Linie übersetzt und eine Stil-Ikone hinterlässt, die weiterhin mit der Moderne im Dialog steht.










