J.Rose + Mäppchen (Copia) (Copia) (Copia)
12,00€
70CL | Alkoholgehalt 43 %
Die vorherrschenden Noten von J.Rose sind die von Wacholder.
Die Nase ist warm und scharf. Die zarten Zitrusdüfte von Bergamotte und Mandarinenschale erfrischen den Atem und verleihen ihm eine weiche und seidige Balance. Das Aroma von Kaktusfeigenblüten springt von der Nase in den Gaumen und setzt einen fruchtigen Nachgeschmack frei. Die holzige Essenz wird durch die Eichenrinde gegeben, die sich durch Röstnoten auszeichnet, die an Haselnuss und Walnuss erinnern.
J.Rose hat eine transparente, klare Farbe. Bei Kontakt mit Eis und Tonic dehnen sich die ätherischen Öle der Bergamotte aus und verleihen dem Cocktail eine silbrige, naturtrübe Reflektion.
Sein Alkoholgehalt von 43 % verstärkt die neun Botanicals und macht ihn zu einem perfekten Gin für die exklusivsten Cocktails.
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Milo MANARA
COD:Milo Manara wurde am 12. September 1945 in Luson in der Provinz Bozen geboren. Ende der 1960er Jahre debütierte er als Autor von erotisch-detekivischen Geschichten. In den 1970er Jahren arbeitete er mit dem Corriere dei Ragazzi und vielen anderen Comiczeitschriften der Zeit zusammen. Nach Texten von Alfredo Castelli und Mario Gomboli schuf er „Un fascio di bombe“. Zusammen mit Silverio Pisu erweckte er „Lo Scimmiotto e Alessio, il borghese rivoluzionario“ zum Leben, was sein Debüt im Autorencomic markierte. 1978 folgte der Wendepunkt mit Giuseppe Bergman, der erste große erfolgreiche Charakter, den Manarakonzipierte, schrieb und zeichnete. Anfang der 1980er Jahre schuf er „Il Gioco“, eine Geschichte, die ihm weltweiten Erfolg brachte. Nach Texten von Hugo Pratt illustrierte er „Tutto ricominciò con un’estate indiana“ und „El Gaucho“. In dieser Zeit entstand auch die ikonische Figur Miele, die Protagonistin von „Il profumo dell’invisibile“ und „Candid Camera“. Ab 1987 arbeitete er mit Federico Fellini zusammen und adaptierte zwei Drehbücher des Regisseurs zu Comics: „Viaggio a Tulum“ und „Il viaggio di G. Mastorna“, auch bekannt als Fernet. Es folgten Comic-Adaptionen von drei literarischen Klassikern: „Gulliveriana“, „Kamasutra“ und „L’asino d’oro“. Anschließend illustrierte er drei sozialthematische Geschichten: „Ballata in Si bemolle“, „Rivoluzione“ und „Tre ragazze nella rete“. 2009 beauftragte Marvel Comics ihn zusammen mit Chris Claremont mit einer weiblich geprägten X-Men-Geschichte, „X-Men: Ragazze in fuga“. Er arbeitete auch mit Neil Gaiman für DC Comics zusammen. Seit 2000 arbeitet Manara am Projekt „Il pittore e la modella“. Nach Texten von Alejandro Jodorowsky illustrierte er einen Comic über die Borgias. 2015 veröffentlichte er für Panini Comics „La Tavolozza e la spada“, den ersten von zwei Bänden über das Leben von Caravaggio, gefolgt von „La Grazia“, veröffentlicht im Februar 2019, dem Jahr, in dem er sein fünfzigjähriges Berufsleben feierte. Anlässlich dieses Jubiläums ehrte ihn das Festival de la Bande Dessinée in Angoulême erstmals mit einer großen Retrospektive während der 46. Ausgabe des bedeutendsten europäischen Comic-Events.
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Guido CREPAX
COD:Geboren 1933 in Mailand in einem Umfeld, in dem Kunst zum Alltag gehörte, wuchs Guido Crepax zwischen Musik und ästhetischer Sensibilität auf: Sein Vater war Solocellist an der Scala, und der Rhythmus des Klangs wurde für ihn zum Rhythmus der Seite. Diese Neigung zur Komposition verband sich mit der Strenge seines Architekturstudiums, das er 1958 abschloss und das ihn lehrte, nicht nur Räume, sondern auch grafische Seiten zu gestalten.
Bevor er sich dem Comic widmete, verfeinerte Crepax seinen eleganten Stil in der Werbegrafik, indem er Jazz-Schallplattenhüllen und Kampagnen für Marken wie Shell und Campari entwarf. Diese Erfahrungen bereiteten ihn darauf vor, eine moderne Ästhetik in seine bekanntesten Werke zu übertragen. 1965 ließ er Valentina Rosselli in der Zeitschrift Linus debütieren, zunächst als Nebenfigur. Doch schon bald wurde Valentina zur absoluten Protagonistin: eine „lebendige“ Frau mit Ausweis, einem Beruf als Fotografin und einer komplexen Psyche. Kein Archetyp, sondern eine Figur, die gemeinsam mit ihrem Schöpfer altert und sich mit Unabhängigkeit und Intensität durch die italienische Gesellschaft der 1960er- und 1970er-Jahre bewegt. Valentina zu erschaffen bedeutete, Tabus zu brechen, weibliche Emanzipation zu erforschen und Erotik in eine intellektuelle Untersuchung zu verwandeln.
Crepax revolutionierte auch die Sprache des Comics, indem er das traditionelle Raster überwand. Seine Erzählweise nahm filmische Rhythmen an und zerlegte die Handlung in kleinste Details — eine Spiegelung in einer Brille, eine Geste, ein Atemzug — wodurch sich die Wahrnehmung der Zeit ausdehnt. So verschmilzt Valentinas Alltag mit einer traumhaften Dimension und macht den Leser zum Teil ihrer Fragilität und ihrer Visionen. Durch sie verbindet Crepax Mode, Literatur und Psychoanalyse zu einer Gesamtkunstform, die die Unruhe einer sich wandelnden Gesellschaft einfängt.
Crepax bleibt ein Architekt des Begehrens, der die Ästhetik des 20. Jahrhunderts in eine zeitlose Linie übersetzt und eine Stil-Ikone hinterlässt, die weiterhin mit der Moderne im Dialog steht.
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